Gerechteres Baden-Württemberg ohne Studiengebühren

Allgemein

Den Äußerungen von Unirektoren aus Baden-Württemberg, die Studiengebührenabschaffung würde zu Einnahmeausfällen führen, widersprechen die Juso-Hochschulgruppen klar und fordern eine zügige Umsetzung des Wahlversprechens:

Raimund Kaiser, Landeskoordinator, erklärt: „Wir bedauern, dass die Landesrektorenkonferenz ohne Rücksprache mit ihren Universitätsgremien vorgeprescht ist. Die Initiative der Rektoren gegen die Abschaffung der Studiengebühren schürt falsche Ängste. Sowohl SPD als auch Grüne haben klar zugesagt, dass der Wegfall der Gebühren durch Mittel aus dem Landeshaushalt kompensiert wird.

Weil auch die Mehrheit der Studierenden die Gebühren ablehnt, muss dieses zentrale Reformprojekt von Grün-Rot nun unverzüglich angegangen werden! Mit der kompletten Abschaffung der Verwaltungs- und Studiengebühren zum nächsten Semester wie es das SPD Regierungsprogramm vorsieht wird die Selektion anhand der Herkunft verringert und Aufstieg durch Bildung für mehr Menschen möglich. Damit beschreiten wir den ankündigten echten Wechsel hin zu einem gerechteren Baden-Württemberg!“

Studium-Plakat

Kaiser führt fort: „Der Wegfall in Baden-Württemberg ist nicht nur für das Bundesland selbst wichtig, sondern für die ganze Republik. Nachdem selbst in dieser konservativen Hochburg die Gebühren gefallen sind, haben sie als Modell für die Hochschulfinanzierung endgültig ausgedient. Selbst eine CDU geführte Regierung wird sich nicht mehr trauen sie wieder einzuführen. Gerade darum fordern wir die SPD und Grüne noch einmal eindringlich auf, Studiengebühren schnellstmöglich abzuschaffen.“

 

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