Zweites Juso-SchülerInnenseminar des Juso-Bundesverbandes vom 14. bis zum 16. Mai 2010 in Berlin

Jusos in Aktion


TeilnehmerInnen aus BW und Hamburg (v.l.n.r.): Sebastian Tideman, Katharina Digel, Svenja Hillebrandt, Cem Berk

Bericht der beiden baden-württembergischen Vertreterinnen Katharina Digel (KV Reutlingen) und Sebastian Tideman (KV Karlsruhe-Stadt)

Vom 14. bis zum 16. Mai 2010 fand im Willy-Brandt-Haus in Berlin das 2. SchülerInnenseminar des Juso-Bundesverbandes statt, an dem aus jedem Landesverband je ein männlicher und eine weibliche VertreterIn teilnehmen durfte. Unter der Leitung der Stellv. Juso-Bundesvorsitzenden Sonja Pellin diskutierten wir drei Tage lang über unsere „Traumschule“.

Nach einer kurzen Programmvorstellung von Sonja Pellin haben wir am Freitagabend gemeinsam den Dokumentarfilm „Treibhäuser der Zukunft – Wie in Deutschland Schulen gelingen“ angeschaut. In diesem Film zeigt der Filmautor Reinhard Kahl anhand von zahlreichen Beispielen gelungener Ganztagesschulen in Deutschland, was das Geheimnis einer funktionierenden Schule ist: Anstatt die Schule ausschließlich als einen Ort der Berufsvorbereitung zu begreifen, wird die Schule dort als Lebensort angesehen, an dem sich Freizeitaktivitäten mit Lernphasen abwechseln und an dem sich Spaß haben und Lernen nicht ausschließen, sondern einander gar bedingen.

Am Samstag fanden zahlreiche inhaltliche Diskussionen statt. Die Gäste waren der stellvertretende Juso-Bundesvorsitzende Ralf Höschele sowie Erkan Ertan und Marie-Christine Reinert aus dem Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen.

Neben der Frage, wie man Inklusion von Behinderten in den Regelunterricht gestalten kann bzw. ob eine vollständige Inklusion überhaupt durchführbar ist, diskutierten wir vor allem über die Partizipationsrechte von SchülerInnen und über die Frage, wie man SchülerInnen bewerten sollte (Noten vs. Individuelle Beurteilungstexte).

Nachdem ziemlich schnell festgestellt wurde, dass lediglich im Bereich der Partizipationsrechte von SchülerInnen einigermaßen Einigkeit unter den TeilnehmerInnen herrschte, einigten wir TeilnehmerInnen uns darauf, über dieses Thema eine Resolution für den Juso-Bundeskongress schreiben zu wollen. Am Sonntag haben wir abschließend über unseren Antrag diskutiert und einen ersten inhaltlichen Rahmen für den Antrag festgelegt.

Insgesamt war es ein durchaus spannendes Wochenende, gefüllt mit zahlreichen interessanten und meist auch kontroversen Diskussionen, das aber auch Spaß gemacht hat. Dies war nicht zuletzt den TeilnehmerInnen aus Hamburg, Cem Berk und Svenja Hillebrandt, zu verdanken, mit denen wir nicht nur außerhalb des Seminarprogrammes (genauer: Abends:)) Spaß hatten, sondern in denen wir auch inhaltliche MitstreiterInnen für vernünftige Positionen in der Bildungspolitik gefunden haben.

Katharina Digel (KV Reutlingen) & Sebastian Tideman (KV Karlsruhe-Stadt)

 

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