Pressemitteilung vom 15. Juni 2009
„Wir haben einen wichtigen Beitrag zur Verjüngung der kommunalen Parlamente geleistet“, erklären die Jusos Baden-Württemberg in einer Pressemitteilung nach den Kommunalwahlen am 07. Juni 2009. Die Jusos sind landesweit mit 700 Kandidatinnen und Kandidaten ins Rennen um die Gemeinde- und Ortschaftsräte sowie Kreistage gestartet. In vielen Kommunen konnten unsere jungen Kandidatinnen und Kandidaten entgegen dem Trend der Europawahlen hervorragende Ergebnisse erzielen, so der Juso-Landesvorsitzende Frederick Brütting.
In Stuttgart, Mannheim und Karlsruhe konnten mit Ariane Zürn, Lena Kamrad und Yvette Melchien gleich drei Jusos in die heiß umkämpften Gemeinderäte der großen Städte einziehen.
Wo die Jusos keine Mandate erringen konnten, so sind sie vielerorts auf aussichtsreichen Nachrückerplätzen vertreten und konnten mit ihren guten Ergebnissen einen wichtigen Beitrag zur SPD-Stimmenzahl leisten. „Dort, wo die SPD den Generationenwechsel konsequent und frühzeitig angegangen ist, konnte man auch Erfolge erzielen“, sind sich die Jusos sicher.
„Wir haben uns seit fast drei Jahren speziell auf die Kommunalwahlen vorbereitet“, so Brütting. Die juniorSGK Baden-Württemberg und die Kampagne „Deine Stadt der Zukunft“ haben nach Ansicht von Frederick Brütting das Fundament für die einzelnen Wahlerfolge und ein kontinuierliches kommunalpolitisches Engagement der Jusos gelegt. Die Jusos ziehen somit ein positives Fazit nach den Kommunalwahlen. Mit der juniorSGK Baden-Württemberg sollen jetzt die neuen Gemeinderätinnen und Gemeinderäte geschult und vernetzt werden.
Besorgt zeigen sich die Jusos angesichts der sinkenden Wahlbeteiligung. „Gerade wir jungen Menschen sollten uns mehr in die Politik einmischen. Das Mindeste ist jedoch, dass man zum Wählen geht“, so die Landes-Jusos abschließend.