Jusos stark engagiert für buntes Wiesloch

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Am Samstag, den 20. Februar veranstaltete die Alternative für Deutschland (AfD) im Palatin in Wiesloch eine Wahlkampfaktion mit der Europaabgeordnete Beatrix von Storch. Diese war in der Vergangenheit mit ihren Äußerungen zum Waffengebrauch gegen Flüchtlingskinder in die Schlagzeilen geraten. Ein breites demokratisches Bündnis stand für Tolerant und Menschlichkeit ein.

 

Gut dreihundert Bürgerinnen und Bürger folgten dem Aufruf aller demokratischen Parteien aus Wiesloch und trafen sich auf dem Fontaney-Aux Rose Platz. Ebenso engagierten sich Gewerkschaftsvertreten, die Kirchen und Flüchtlingshelfer bei den Vorbereitungen. Schon 2012 versuchte die NPD in Wiesloch Fuß zu fassen. Das daraufhin gegründete Aktionsbündnis „Keine Nazis in Wiesloch“ wurde in der letzten Woche reaktiviert. Versammlungsleiter und Vorsitzender der Jusos Rhein Neckar, Paul Sander, sagte am Rande der Veranstaltung: „Ich freue mich, dass so viele gekommen sind, trotz schlechten Wetters. Wir haben erfolgreich gezeigt, dass Wiesloch auf Vielfältigkeit setzt und nicht für Hassparolen empfänglich ist.“

Sander stellte auch noch klar, dass die Versammlung das wieslocher Aktionsbündnis in den Vordergrund rückt. Auf parteipolitisches Geplänkel im Kontext der Landtagwahl sollte in Absprache mit allen Beteiligten verzichtet werden. Dazu trugen auch musikalische Beiträge der Liedermachers Christoph Engelsberger bei.

Nachdenklich zeigte sich Sander über einige Fragen der Bürgerinnen und Bürger, warum die CDU nicht dabei gewesen sei: „Die CDU war in den Vorbereitungen involviert. Schade ist, dass sie anscheinend keine Präsenz zeigte."

 

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